Trolli rollt wieder…

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…nur ein paar davon…

Jo, wie das mit den Plänen so ist. Wir sind später losgekommen als gewollt. Der eine oder andere Termin hat uns in München festgehalten. Nun haben wir das Meiste an Handwerkerterminen unter Dach und Fach. Der Rest muss warten, bis wir wieder zu Hause sind (zwei Termine sind bereits von unterwegs auf Ende November gelegt…). Außerdem durfte der Trolli hier und da etwas Pflege bekommen, so auch alle Federteile der Betten im Alkoven….durften in die Wanne und dann trocknen…
Unser erster Halt findet in Oberfranken statt, in einem winzigen Dorf, das dennoch einen, auch noch kostenlosen, Stellplatz hat. Eine der zwei Kneipen, die es im Dorf noch gibt, ist in unserer Nähe, hat aber nur freitags geöffnet. Aber: genau, heute ist Freitag, alles bestens. Wir essen eine Kleinigkeit von den drei Kleinigkeiten im Angebot und trinken lokales Bier. Vom Wirt erfahren wir, dass dies die elterliche Kneipe ist und er und seine Frau, als sie in Rente gingen, beschlossen, den im Ort Verbliebenen wenigstens den Freitag in der Kneipe anzubieten. Normalerweise ist einiges los, heute jedoch nicht. Aber alle, die hereinkommen, laufen an unserem Tisch im Eck vorbei, klopfen und grüßen. Das finden wir toll.

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Lebenszeichen

Jaja, es gibt uns noch.
Unser üblicher Deutschland-Aufenthalt einmal im Jahr hat sich etwas verlängert. Nach kleinen, harmlosen Arztterminen musste Claudi am Auge den grauen Star operieren lassen. Schwupp war es November/Dezember.
Dann hat sich leider Martin’s Mutter Mimi den Oberschenkelhals gebrochen. OP lief gut, aber die Narkose hinterlässt bei einer 90-jährigen doch ihre Spuren. Hinzu kamen eine Lungenentzündung und Bakterien. Wochenlang waren wir jeden Tag im Krankenhaus. Dann ging es in die Kurzzeitpflege. Sicher nicht das beste Heim, aber Mimi hat sich sehr aufgerappelt und schließlich gut dort eingelebt. Eine Rückkehr in die Wohnung ohne Betreuung ging trotzdem leider keinesfalls. Selbständiges Gehen kam nicht mehr in Frage. Nach 10 Tagen im endgültigen Heim hat sich Mimi dann im Februar leider trotz guter Entwicklung verabschiedet. Das war nicht ihres und sie wollte wohl nicht mehr. Wir vermissen sie immer noch sehr.
Wir waren dann überdies in familiären Angelegenheiten gut eingespannt, eine Winter-/ Frühjahrstour war nicht mehr in Aussicht. So plätscherte die Zeit vor sich hin.
Claudi begann schließlich, in der Alten Wache im Scharnhauser Park (Restaurant des Bruders) in der Küche auszuhelfen. Das war richtig Arbeit, hat aber Spaß gemacht und war mal etwas anderes.
Inzwischen haben wir unser Lager geräumt und unsere Habseligkeiten in die vor zwei Jahren gekaufte und jetzt fertig gestellte Wohnung in München gebracht. So richtig einziehen werden wir erst im Herbst/Winter. Zuvor wird noch das weitere Enkelchen empfangen, Jenny steht kurz vor der Geburt. Dieses Mal sind wir dabei.
Dann schauen wir nochmals kurz in München vorbei, begutachten die dann eingebaute Küche und düsen dann noch einige Wochen ab.
Wie das ausschaut, lassen wir Euch hoffentlich ab ca. August wissen.

Nach 3.700 km Ukraine…

Henitschesk Asowsches Meer

Henitschesk Asowsches Meer

In Henitschesk also faulenzen wir einen Tag. Leider ist das Meer viel langweiliger als in Berdjansk und der Sand nicht so wie dort, viele klitzekleine Muscheln. Es ist sandiger und mindestens genauso windig, schon das Handtuch hinzulegen, ist eine Kunst. Wenn es dann liegt und man selbst auch, ist alles voll Sand. Wir begnügen uns mit einem Gang ins Meer. Es geht flach hinein und dauert ewig, bis man nicht mehr stehen kann. Aber prima ist, dass Martin tatsächlich eine Steckdose entdeckt. Er sieht, wie der eine von zwei Nachbarn am nächsten Tag sein Kabel aufwickelt. Kabel = Steckdose.

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