Alte Städte, schöne Landschaften

Weiter geht’s über das Städtchen Bardejov/Bartfeld, das einen wunderhübschen Marktplatz hat und wo wir einen Kaffee trinken, auf unseren ersten slowakischen Platz westlich von Prešov/Preschau. Hmmm, der ist neben einer Tankstelle und einem LKW-Parkplatz, alles sieht ziemlich abgewrackt aus. Aber wir wollen nur eine Nacht bleiben und haben dafür wenigstens lustige, meckernde Ziegen als Nachbarn vor der Tür. 
Dann aber ab in die Hohe Tatra. Leider haben wir gar kein gutes Wetter und spüren nur zu sehr die Ausläufer des Polartiefs, das sich auch bis dorthin bemerkbar macht. Nachts bis zu zwei Grad minus, tagsüber keine 10 Grad. Och, ist das schade, wo wir hier doch mal eine Woche pausieren wollten. Aber dafür ist es definitiv zu kalt und ungemütlich. Aber wir harren zwei Tage aus, bis die Wettervorhersage hält, was sie verspricht, Sonne, Sonne, Sonne. Schon morgens um halb sieben wird die Tatra mit ihrer Lomnitzer Spitze schönstens beleuchtet.
Wir machen uns nach dem Frühstück auf in den Ort zum Lift. Dort angekommen werden wir erst einmal sehr enttäuscht. Wir sind genau in der Mitte des Zeitraumes dort, in dem die dritte Seilbahn, die von der Mittelstation auf die Lomnitzer Spitze führt, repariert wird. Heidenei, so ein Pech aber auch! Wir können es nicht ändern, also in die Kabine und bis zum Steinbachsee hochgefahren. Der frühe klare Blick war schon auf dem Weg zum Lift nicht mehr gegeben, und oben ist nun alles in Nebelschwaden gehüllt. Aber die verziehen sich regelmäßig, so dass wir doch toll zur Spitze hochschauen können.

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