Nach 3.700 km Ukraine…

Henitschesk Asowsches Meer

Henitschesk Asowsches Meer

In Henitschesk also faulenzen wir einen Tag. Leider ist das Meer viel langweiliger als in Berdjansk und der Sand nicht so wie dort, viele klitzekleine Muscheln. Es ist sandiger und mindestens genauso windig, schon das Handtuch hinzulegen, ist eine Kunst. Wenn es dann liegt und man selbst auch, ist alles voll Sand. Wir begnügen uns mit einem Gang ins Meer. Es geht flach hinein und dauert ewig, bis man nicht mehr stehen kann. Aber prima ist, dass Martin tatsächlich eine Steckdose entdeckt. Er sieht, wie der eine von zwei Nachbarn am nächsten Tag sein Kabel aufwickelt. Kabel = Steckdose.

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Alte Städte, schöne Landschaften

Weiter geht’s über das Städtchen Bardejov/Bartfeld, das einen wunderhübschen Marktplatz hat und wo wir einen Kaffee trinken, auf unseren ersten slowakischen Platz westlich von Prešov/Preschau. Hmmm, der ist neben einer Tankstelle und einem LKW-Parkplatz, alles sieht ziemlich abgewrackt aus. Aber wir wollen nur eine Nacht bleiben und haben dafür wenigstens lustige, meckernde Ziegen als Nachbarn vor der Tür. 
Dann aber ab in die Hohe Tatra. Leider haben wir gar kein gutes Wetter und spüren nur zu sehr die Ausläufer des Polartiefs, das sich auch bis dorthin bemerkbar macht. Nachts bis zu zwei Grad minus, tagsüber keine 10 Grad. Och, ist das schade, wo wir hier doch mal eine Woche pausieren wollten. Aber dafür ist es definitiv zu kalt und ungemütlich. Aber wir harren zwei Tage aus, bis die Wettervorhersage hält, was sie verspricht, Sonne, Sonne, Sonne. Schon morgens um halb sieben wird die Tatra mit ihrer Lomnitzer Spitze schönstens beleuchtet.
Wir machen uns nach dem Frühstück auf in den Ort zum Lift. Dort angekommen werden wir erst einmal sehr enttäuscht. Wir sind genau in der Mitte des Zeitraumes dort, in dem die dritte Seilbahn, die von der Mittelstation auf die Lomnitzer Spitze führt, repariert wird. Heidenei, so ein Pech aber auch! Wir können es nicht ändern, also in die Kabine und bis zum Steinbachsee hochgefahren. Der frühe klare Blick war schon auf dem Weg zum Lift nicht mehr gegeben, und oben ist nun alles in Nebelschwaden gehüllt. Aber die verziehen sich regelmäßig, so dass wir doch toll zur Spitze hochschauen können.

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Haus leer – Trolli voll

Haus leer – Trolli voll

 

Am Donnerstag Abend um 9 Uhr war dann auch das funktionierende Navigerät eingebaut. Der Handwerker hatte allein viel zu tun, den alten Schrotteinbau zu entfernen.Freitag vollends Haus leeren, putzen und müde im Trolli schlafen. Dann ist Übergabe und die Germeringer Zeit ist zu Ende.

 

Wir fahren bei Sonnenschein Richtung Salzburg, wo wir mit der Familie am Montag verabredet sind. So ganz wirklich ist das alles noch nicht, aber wir fühlen uns wohl im Trolli und werden das schon noch begreifen. Auf dem Weg über Altötting treffen wir auf eine Jugendwallfahrts- gruppe, die teils barfuß und mit Holzkreuz auf dem Rucksack befestigt die schwarze Maria besucht. Das schöne Café vermutet man gar nicht im streng katholischen Ort… wer hier vorbeikommt: da reingehen, haben leckeren Espresso und leckere Snacks!
Über Freilassing geht’s dann weiter nach Salzburg, wo wir schöne Sonnentage verbringen und einen spitze Kabarett-Abend mit Georg Schramm besuchen.

Unser erstes selbstgekochtes Abendessen schaut so aus: Pastagemüsepfanne mit Parmesan und Parmaschinken.
Inzwischen sind wir über Unterföhring, wo Martin mit einem Weißwurschtfrühstück verabschiedet wird, nach Stuttgart aufgebrochen. Dort erledigen wir den letzten Papierkram (neuen Personal-ausweis abholen, Trolli ummelden etc.), genießen den ruhigen Stellplatz bei Gaby vor dem Cassiopeia, nochmals den Vorzug, ein separates Auto zu haben von Ute und Peter (soeben von Ute per Mail angeboten) und dann geht’s streng weiter nach West-Nordwest Richtung Normandie. Bald gibt’s also die ersten ausländischen Fotos…