Erste Etappe Belfort…

HerzvCarolin

Abschiedsgeschenk von Carolin

Wir sind zur Zeit in…München….das stand nun lange auf unserer Seite. Natürlich waren wir nicht nur in München, sondern zum einen oft in der alten Heimat, aber auch in Rheinland-Pfalz (Marx Ausstellung Trier), im Saarland, im Allgäu, im Elsass, wo wir unsere Freundin Janette (geführte Wohnmobiltouren u.a. Südamerika, Ihr entsinnt Euch?) getroffen haben. Claudi hat im Juni und Ende Juli und im August wieder in der Küche gearbeitet (ja, auch in der Zeit dieser Affenhitze und es war unglaublich viel zu tun, man hat nahezu den Laden leer gegessen…).

Aber wir waren eben nicht richtig auf Tour, also haben wir auf Berichte verzichtet.
Juhu, jetzt aber wollen wir wieder etwas länger unterwegs sein. Allerdings ist unser momentanes Hauptanliegen ein bisschen Ruhe und Auszeit, nicht so sehr das Herumreisen. Martin versucht seit vielen Monaten, eine Genehmigung für einen Aufenthalt in einer TCM-Klinik (traditionelle chinesische Medizin) zu bekommen, was die Krankenkasse jedoch ablehnt. Nach wie vor plagen ihn seit Jahren seine meist wöchentlichen Schmerzen, deren Ursache kein Schulmediziner findet. Von der Klinik (im bayerischen Wald) haben wir sehr Gutes gehört…

 

Nun gut, also wir befinden uns, naja, nicht im Streit, aber jedenfalls im Widerspruchsverfahren mit der Kasse, was sich unglaublich hinzieht (natürlich können wir nun, wenn die Angelegenheit in die ‚Kommission‘ geht, unseren Widerspruch zurückziehen…kleiner Scherz der Krankenkasse). In der Zwischenzeit wurden nochmals neue Ärzte versucht, MRTs gemacht etc. etc.
Wir sind nun mit den Nerven und dem Theater ein bissel durch und von der ewigen Warterei und ständigen Enttäuschung etwas zermürbt, so dass wir beschlossen haben, unsere sieben Sachen zu packen und dem Trolli und uns eine warme Winterpause zu gönnen. (Das war ausdrücklich die Kurzform der vergangenen Monate 😉 )

Hoffentlich haben wir also trotz eher geplanter Ruhepause etwas zu erzählen. Wir notieren deshalb gleich von Anfang an dies und jenes.

Schon immer wollten wir erzählen, dass man unbedingt einmal die Strecke über Hinterzarten/Freiburg ins Elsass gefahren sein muss. Nicht, weil die so unsagbar toll zu fahren ist, aber einfach, weil die Parkplätze/Haltebuchten so tolle Namen haben wie:
Verschnuufeckli – s‘Himmelriich – Veschperplätzli – Teufelschwänzli
Das ist doch klasse oder? Wir fuhren nun wieder diese Strecke, weil wir über Stuttgart, Pliezhausen und Tübingen gefahren sind (tschüß Familie!) und am Montag früh (3.12.) noch einen kurzen Arzttermin für Martin’s B12-Spritze hatten.

BelfortII

Weihnachtsbeleuchtung Belfort

Dann gibt’s hinter der Grenze über den Rhein am Ende der Brücke gleich mal eine Zollkontrolle…hmmm.kennen wir hier eher nicht. Uns dann auch egal, wir müssen nicht anhalten und dürfen ohne weiter.
Nach Möglichkeit wollen wir mautfrei fahren, wenn das auch eine Ecke länger dauert. Aber für unser Gefährt sind die Gebühren insbesondere in Frankreich (Wohnmobil über 3,5 t und über 3 m Höhe) exorbitant hoch, mehr als das Doppelte der PKW-Gebühr. Das Wetter ist recht mäßig, es regnet und vor allem windet es sehr (auf der Autobahn kurz nach der Grenze steht ‚vent violent‘, was wir mit Sturmböen übersetzen.) Radio 107,7 wird empfohlen, schalten wir aber nicht ein, verstehen wir eh nicht. Deshalb steuern wir aber ein näher gelegenes Ziel als das ursprünglich gedachte an. Unterwegs über Land und durch die kleinsten Dörfer sehen wir viel Weihnachtsdekoration. Aber schlicht, nicht übertrieben. Kleine Weihnachtsbäume oder Zweige mit Paketen zieren viele Ortschaften. Außerdem sehen wir viele ‚Gelbe Jacken‘. Gerade haben die Hochkonjunktur, erst gestern wurde bei den Demonstrationen der Triumphbogen in Paris sehr beschädigt. Offenbar wird im ganzen Land demonstriert. Viele Autofahrer haben ihre gelbe Jacke auf dem Armaturenbrett liegen, einige Straßenschilder sind mit den gelben Warnwesten dekoriert.
Schließlich landen wir also (nach Jahren wieder einmal – am Abend stellen wir fest, dass es fünf sind) in Belfort. Dort gibt es einen guten Stellplatz, der auch noch kostenlos ist. Wir lassen also Regen und Wind sich austoben. Kurz machen wir noch einen Ausflug in die Stadt. Martin braucht noch Kekse in den Kaffee. Der Regen hat etwas nachgelassen. Leider finden wir aber keinen Supermarkt. Karte von Frankreich haben wir gar nicht auf dem Mobiltelefon. Wir klappern die halbe Innenstadt ab, werden schließlich doch noch ziemlich nass, ergattern am Ende ein triangle aux amandes, das uns tatsächlich für den langen Suchspaziergang im Regen entschädigt. Bon! Zu Hause Hose aus, alles aufgehängt, Heizung läuft. Und nun trommelt es auf das Dach, es schüttet, was geht. Der Regen peitscht in Böen über uns und unsere Nachbarn hinweg, ständig geht das Lalülala, wow.
Am späten Abend ist das Wetter nach Deutschland gezogen, wir verbringen eine ruhige Nacht und schlafen prima durch. GelbwestLkw Weiter geht’s. Das erste Stück absolvieren wir doch auf der mautpflichtigen Autobahn, wir wollen etwas Land gewinnen.  Kurz nach Abfahrt passieren wir hinter Dole einen Kreisverkehr, vielmehr wir können ihn erst einmal nicht passieren, weil die gelben Jacken Sperren errichtet haben. Die zweite, rechte Spur wird von LKW blockiert, der Kreisverkehr selbst von gelben Jacken geregelt. Die scheinen hier zu übernachten, ein improvisiertes Lager mit Zeltplane, davor Autoreifen und Feuer im Fass. Krass. Und auch hier haben die meisten Autofahrer die gelbe Jacke aus Solidarität auf dem Armaturenbrett liegen. GelbwestPlane Wir sind mittendrin im französischen Streit um Macron und die derzeitige Politik in Frankreich. Auch kurz hinter Chalon sur Saône einige Gelbjackler am Kreisverkehr, hier allerdings versperren sie nicht den Weg, ein Wagen der Gendarmerie steht im Kreisel. Aber sie winken uns wie wild und halten die Hand ans Ohr, sie wollen etwas von uns hören, wir hupen und sie brechen in Jubelgeschrei aus. Das ist wirklich beeindruckend, was in keine Richtung wertend sein soll. Wir kennen die französischen Verhältnisse nich gut genug, um eindeutig pro oder contra zu sein. Toll finden wir allemal, dass man in Frankreich nach wie vor auf die Straße geht, aktiv wird, um etwas zu erreichen. Sicher unbestritten ist, dass es viele Franzosen mit gerade mal mittelmäßigem Einkommen oder darunter gibt, und hier stehen viele von denen. Gelbwesthup An einem der letzten Kreisverkehre des heutigen Tages werden wir angehalten und bekommen Bonbons geschenkt. Man wünscht uns eine gute Fahrt und einen schönen Abend, wir bedanken uns zur Freude der Gelbjacken hupend.
Unser (wieder kostenloser – WC, Wasser, Grauwasser, Müllcontainer -) Übernachtungsplatz liegt am Ende eines winzigen Dorfes (Le Cheix) nahe Clermont-Ferrand. Um die Feierabendzeit hört man die passierenden Fahrzeuge noch gut, es sind aber nur noch wenige. Ansonsten ist es hier absolut still, das wird eine ruhige Nacht.

Die Vulkanhügel der Puys - abends

Die Vulkanhügel der Puys – abends

Aus dem Wohnzimmerfenster haben wir einen tollen Blick auf einige der fast an den Wolken aufgehängten puys der vulkanischen Puys-Kette hier im Département Puy de Dôme. Ein schöner Platz auf dem Weg nach Süden und wenn man die Lyon-Route vermeidet, wie wir das dieses Mal machen. Im Sommer ist hier sicher mächtig was los.

Beim üblichen Blick auf unsere Karte und die absolvierte Route (wir nehmen unsere Routen, wie bereits früher berichtet, mit unserem tollen Bad Elf (GPS-Tracker für Hobbypiloten)auf, überlegen wir zum x-ten Mal (vor allem Claudi gibt keine Ruhe), ob wir nun gleich Richtung Almeria fahren oder doch in Valencia die Biege machen und Richtung Portugal brausen. Das Klima in Südspanien ist einen winzigen Hauch milder.

Die Vulkanhügel der Puys - morgens

Die Vulkanhügel der Puys – morgens

Dafür ist es hier meist viel voller als in Portugal. Davor graust es uns doch irgendwie…und in Alvor, wo wir 2015/16 überwinterten, hatten wir alles, was wir brauchten. Guten Espresso auf Morgenspazierrunde, Wochenmarkt, diverse Bars und Kneipchen, einen guten Supermarkt um‘s Eck, einen weiteren im Ort, eine Markthalle mit dem frischen Fisch vom Morgenfang, gute Verbindung nach Portimao (Bioladen) und super Spazierwege/-stege am Meer. Da lassen wir uns fast ungern auf Neues ein, zumal die spanische Küste so überlaufen ist…
Wir schlafen eine weitere Nacht über dieses Thema…..

Der nächste Morgen empfängt uns kühl, aber sonnig. Wir starten gegen 9:15 Uhr, wir wollen heute die spanische Grenze passieren. Also ab auf die gebührenfreie A 75 Clermont-Ferrand Richtung Montpellier.
Nach ca. 50 Kilometern riecht es erst so ähnlich wie auf den Fildern im Herbst, dann kurze Zeit später enorm nach Knoblauch. Tatsächlich. Hmmm, der gestern gekaufte Schinken ist ordentlich mit Knobi gewürzt, befindet sich aber im Kühlschrank. Hmmm, ganz intensiv wird der Geruch, Hammer. Ab ins Internet, da muss es doch etwas geben, das ist nicht der Duft aus Oma‘s Küche bis hin zur Autobahn. Aha! In der Tat finden wir beim Stöbern (Ort, den wir eben passiert haben und Knoblauch) den ‚Übeltäter‘. Im Gewerbegebiet von Issoire sitzt die Firma Rochias, deren Geschäftstätigkeit da lautet: Export/Import, Produkte: Chalotten, Knoblauch, Zwiebeln, getrockneter Knoblauch 😀 – alles klar! Aqui2 Eine Stunde später passieren wir nach reichlich Auf und Ab den Col de la Fageole mit 1007 m, immerhin. Es gibt selten einen Standstreifen auf dieser Autobahn, dafür ist sie verglichen zur Lyon-Route deutlich weniger befahren und landschaftlich recht ansprechend. Durch Nebelschwaden geht es wieder hinab.
Und so geht es weiter, bergauf, bergab. Landschaftlich wird es immer abwechslungsreicher. Gegen Mittag passieren wir das Viadukt von Millau, eine moderne, supercool ausschauende 2,2 km lange Brücke. Wegen des entgegen stehenden Sonnenlichts können wir leider kein vernünftiges Bild machen. Hier also ein Link zu Erklärung und vor allem Foto in dem Netz. Leider kostet uns diese Passage mit dem Trolli das Dreifache des Pkw Preises, wir zahlen schlappe 38 Euronen. Nächstes Mal fliegen wir und mieten ein Mobilheim….
Trotzdem ist diese Route günstiger als die übliche Hauptroute. Aber das ist ja alles Ansichts- und Geschmacksache. Nicht Geschmacksache, weil sehr schön und abwechslungsreich, ist die tolle Landschaft durch das Zentralmassiv. Aqui3Richtung Aquitanien dann immer wieder schnuckelige kleine Ortschaften oder Bergkegel mit alten Burgen und am Hang liegenden Dörfern. Oder die Kathedrale von Lodève, auch hier leider nur ein Bild aus dem Netz. Sicher eine separate Reise wert.
Kurz vor 17 Uhr passieren wir die Zahlstelle, die Gelbjacken sind wieder da, wollen etwas von uns, was wir nicht verstehen bzw. das Ticket. Aber das Ticket ist im Automat und die Rechnung haben wir nicht gezogen. Wenige Minuten später sind wir in Spanien, jetzt noch knapp 30 km bis zum heutigen Schlafplatz. Das absolvieren wir auch noch. Gut 500 km sind viel bzw. ausreichend mit dem Trolli.
Oh, doch nicht. Die spanische Peaje also Zahlstation wird von Polizei gesichert und nach Durchfahrt auf eine Spur reduziert. Zwei Pkw werden bereits gefilzt. Aber uff, wir dürfen durch. Ist uns sehr recht, sonst würde es nämlich dunkel kurz vor unserem Ziel in einem Dorf abseits. Geht schon, ist aber angenehmer bei Tageslicht. Dort, in Perelada nahe Figueres, kommen wir also ungefilzt und gut an. Nach kurzer Ruhepause noch ein kleiner Spaziergang durch‘s Dorf. Es ist schon dunkel, trotzdem erkennen wir, dass es ein kleines altes Dorf nahezu ganz aus Stein ist, kleine Gassen und Winkel, selbst die Pkw kommen teilweise kaum durch. Der Fußgänger hat dadurch meist Vorfahrt. Beim Bäcker erstehen wir noch ein Brot und Martin einen Nachtisch, sieht aus wie unsere sog. Olga- oder Russenbrezel. Wir fragen, wie das süße Stück heißt. Tatsächlich, es heißt Brezel, wobei das im Ausland ja meist Bretzel geschrieben wird. Wir erklären der erfreuten Verkäuferin, dass wir aus DEM Brezelland überhaupt kommen und beschreiben ihr die salzige Brezel. Sie möchte ein Foto sehen, wir googeln und betreiben Brezelaufklärung in einem spanischen Dorf. Beim kurzen Rundgang durch den Ort sehen wir, dass es nicht nur in Frankreich gärt – auch Katalonien meldet sich nach wie vor zu Wort. An vielen Balkonen, sogar am Rathaus selbst sind Transparente angebracht, die die Freilassung der politischen Gefangenen fordern. Dieses Thema ist also auch noch lange nicht durch…
Abends ist es noch einige Zeit etwas lärmig. Ein Kommen und Gehen auf dem Parkplatz, der sechs für Wohnmobile reservierte Plätze ausweist, direkt an der Stadtmauer liegt, über V/E (Ver- und Entsorgung) verfügt und gratis ist und ein prima Zwischenhalt auf dem Weg gen Süden. Aber die Nacht ist ruhig, morgens sehen wir, dass noch einige Mobile gekommen sind und auf freien Plätzen stehen, offenbar sehr begehrt, diese Ecke hier. Wir reisen weiter, rechnerisch sind es noch 2 Tage Fahrt bis in die Gegend um Almeria. Dort wollen wir einen Platz ansteuern, auf dem wir laut Beschreibungen mit der nahe liegenden Ortschaft und einer größeren Stadt gut versorgt sind, um für mindestens einige Tage im spanischen Süden den bzw. unseren ‚diesjährigen‘ Winter einzuläuten. Also loooooos. Einen Großteil der Strecke legen wir auf der Zahlautobahn zurück. Um Barcelona herum bietet sich das leider ohnehin an, weil man sonst mächtig rumgurkt und nicht weniger Verkehr hat. So kostet uns (wir wissen nicht genau, wie wir eingestuft werden, ob wirklich als Wohnmobil Kategorie 1 oder wegen Gewicht und Höhe anders…..müssen wir mal nachforschen) Nordspanien bis Valencia irgendwas um die 70.- Euronen, wir haben es schon wieder vergessen und verdrängt. Wir ziehen extra immer kein Rechnungsticket, damit wir das schnell vergessen, sonst grämt es uns, das wollen wir nicht. Dafür begleitet uns den ganzen Tag die lachende Sonne ☀️. Gegen 16 Uhr noch eine Stärkung in Form von Keksen und Espresso für den Fahrer, damit die nun für heute noch anstehenden gut 160 km vollends munter absolviert werden können. Leider war das Mittagessen eine kleine, vollkommen überteuerte Mahlzeit im Autogrill, die so – ’tschuldigung – scheiße geschmeckt hat, dass wir ohnehin noch einen Ausgleich benötigten 😉. Albóndigas auch noch, diese kleinen Hackfleischbällchen, die Claudi – wieder ’tschuldigung – einfach köstlich zubereitet, so zu verhunzen, ist fast ein Grund zur Umkehr….bzw. grenzt an Körperverletzung…
Aber wir werden entschädigt. Nach dem etwas mühsamen Finden des Parkplatzes wegen der eigenartigen lokalen Verkehrsführung in Ibi in den Bergen nördlich von Alicante, schlappen wir noch in den Ort auf der Suche nach einem supermercado oder einem Lokal. Hmmm, alles, was wir ansteuern, hat geschlossen. Kurz bevor wir aufgeben wollen und um die nächste Kurve schauen, siehe da, ein Lokal. Gut besucht, laut, da gehen wir rein. Prima, ein lustiger und freundlicher, Späße machender camarero bedient uns, wir essen eine leckere Kleinigkeit. Auf dem Heimweg wundern wir uns, dass nun so viel los ist im Ort. Claudi wollte vorhin schon schauen, vergaß es aber. Nun wird das Mobiltelefon gezückt und schnell geguhgelt. Da war doch was, hmmmm, 6. Dezember, heidenei…ah genau, Tag der Verfassung und somit Feiertag in Spanien. Kein Wunder, hatten alle Läden schon zu um halb sieben. Wir hatten es anfänglich auf das doch eher abseits liegende, kleine Dorf bezogen. Tststststs…
Am nächsten Morgen verlassen wir gegen 9 Uhr unseren gekiesten Stellplatz, der nicht über V/E sondern nur eine kleine Wasserstelle verfügt und fahren mit der nun am Himmel stehenden Sonne (hier geht sie ja nun merklich später auf – wie auch unter) weiter. Und wieder unten in der Ebene angelangt, geht es erneutvorbei an Orangen, Orangen, Orangen und Zitronenplantagen. Nach 340 km gelangen wir bei Roquetas de Mar kurz hinter Almeria auf den Campingplatz. Auch wenn der erster Eindruck – fest in deutscher Hand und recht voll – uns nicht begeistert, wollen wir erst einmal Pause machen. Und immerhin treffen wir hier Moni und Horst, die wir in Marokko kennen gelernt und vor Jahren im damals noch für sie heimischen Aichach besucht hatten. Die beiden hatten ein gesundheitlich sehr anstrengendes Jahr und möchten auch nur ausruhen, nichts mit Tour oder Marokko diesen Winter. Interessant ist noch, dass die beiden einen Tag vor uns ihre intensive Begegnung mit den Gelbwesten an der französisch-spanischen Grenze hatten. Sie standen vor der Zahlstation in einem nicht enden wollenden, kilometerlangen Stau, mussten dafür aber keine Maut zahlen, weil die Schlagbäume geöffnet wurden. Wir hingegen durften bezahlen, sind aber nahtlos durchgekommen. Wer mag, entscheide, was angenehmer ist….

Beim Morgenspaziergang...

Beim Morgenspaziergang…

Bilder haben wir bisher kaum gemacht, Ihr müsst also vorlieb nehmen mit den wenigen im Bericht selbst (teilweise etwas unscharf bzw. durch die Autoscheibe…). Euch – wo auch immer – eine schöne Winter- und Weihnachtszeit. Wir hören und lesen….😘