Vom Baltikum bis zur Biskaya

DSC_2744.JPG

Vilnius

Auch der Platz in Vilnius zeichnet sich nicht durch Schönheit aus. Wie bisher im Baltikum in großen Städten sind Duschen und Toiletten in Containern untergebracht. Die könnten hier und da erneuert oder renoviert werden, aber sie sind einigermaßen sauber, und das Wasser ist heiß! Die Wetteraussichten sind leider nicht gut. Wir entschließen uns kurzfristig, die Bustour mitzumachen.
Mit einem kleinen Bus werden wir ins Zentrum gebracht, dort in einen Sightseeing-Bus verfrachtet. Nach längerem Warten geht es los.

Über den Kopfhörer lauschen wir der vermutlich russischen Sprecherin mit ihrem etwas harten Deutsch. Wozu vorne neben dem Busfahrer eine Art Reiseleiterin sitzt, wissen wir nicht, sie redet mit dem Fahrer, telefoniert, ansonsten ‚führt‘ uns ja die Russin durch die Stadt. Immerhin sehen wir so einige Attraktionen der litauischen Hauptstadt. Außerdem ist das Wetter besser als erwartet, der angekündigte Regen bleibt aus. Deshalb hängen wir auch noch einen Tag dran und erkunden noch einiges zu Fuß. Dieses Wochenende ist so etwas wie Heimatfest, viele Stände mit Essen, Marmeladen, Honig, Leinenwaren, Taschen, Bildern etc. schmücken die Stadt. Auf dem Platz vor der Kathedrale befinden sich die Stände der Behindertenorganisationen, hier wird auch traditionelle Musik dargeboten. In der Hörlust findet ihr etwas davon. Auch sonst hat Vilnius viel zu bieten, allerdings sind alle Sehenswürdigkeiten weit auseinander, die Stadt breitet sich sehr aus. Uns sie besitzt sage und schreibe ca. 50 Kirchen, unglaublich. Man zählt sie zwar nicht, aber von der Festung oben sieht man in allen Himmelsrichtungen die Kirchtürme hervorlugen, katholische, orthodoxe, protestantische. Die Gläubigkeit können wir sehen, als wir das letzte erhaltene Stadttor durchschreiten und dort die sich in Richtung Madonna ständig bekreuzigenden Menschen, jung und alt, vor allem Frauen, beobachten.
Weiter Richtung Polen fahren wir über einen wenig frequentierten Grenzübergang, wo wir kurz danach angehalten werden. Erst denken wir, wir seien zu schnell gefahren. Dem ist aber nicht so. Stattdessen müssen wir unsere Ausweise vorzeigen, und der Trolli wird inspiziert. Warum das? Hier im Dreiländereck Litauen, Polen, Weißrussland werden Menschen geschmuggelt, wie wir erfahren. Erst vergangene Woche haben die Kontrolleure sechs Vietnamesen aus einem Kleinbus gezogen. Aha, interessant, da wird die Route Ostasien, Russland, Weißrussland genutzt. Da könnten wir mit dem Trolli als Schleuser richtig Geld machen, denn wieder mal wurden weder der Kofferraum noch der doppelte Boden begutachtet. Da passen locker 3 Leutchen rein, bei kleinen, zierlichen Vietnamesen gar vier…
Dann kehren wir ein und wundern uns über die Speisekarte des kleinen Restaurants. Da gibt es ‚Dänemark vom Schwein‘ und ‚Dänemark vom Huhn‘. Kommt das Fleisch aus Dänemark, fragen wir uns verwundert? Nein, nein, kommt es nicht. Das polnische Wort dania heißt Dänemark und danie, dessen Mehrzahl dania ist, heißt Hauptgericht. So kommt dieser herrliche Übersetzungsfehler auf der Speisekarte zustande.
Heute ist Fahrtag, wir wollen vorwärts kommen. Als wir abends kurz vor halb sieben noch viele Kilometer von unserem anvisierten Ziel weg sind und um Warschau herumfahren, entscheiden wir uns ganz kurzfristig, der polnischen Hauptstadt nun doch noch ein kurzes Besüchlein abzustatten. Wir haben eigentlich genug von Städten im Moment, aber da jetzt direkt dran vorbeizufahren, finden wir doof. Es bleibt dann bei einem Tag in Warschau, aber weitere Besuche sind nicht ausgeschlossen. Eine interessante Stadt. Irgendwie haben wir uns Warschau als große dreckige Stadt vorgestellt, keine Ahnung, warum. Jedenfalls gefällt sie uns nun. Vor 1939 hatte Warschau 1,3 Millionen Einwohner, nach dem Krieg noch 600.000. Eine halbierte Stadt durch Verschleppung, Vernichtung und Migration. Der Wiederaufbau beginnt schnell. Und trotz des sowjetischen Einflusses werden viele alte Gebäude wieder originalgetreu aufgebaut. Natürlich gibt es manche Sowjetsünde, aber die gehört auch zur Geschichte der Stadt.

IMG_3111

Interessante Tattoos einer jungen Warschauerin (natürlich haben wie gefragt)

Und es gibt inzwischen auch viele moderne Bauten. Uns gefällt es alles in allem, auch wenn wir bei weitem nicht alles gesehen haben. Nicht entgehen lassen wir uns allerdings den Ort des berühmten Kniefalls Willy Brandt’s, das Denkmal des Ghettoaufstandes und das uns bis dahin unbekannte Willy-Brandt-Denkmal in diesem Park.
Auf dem Heimweg wollen wir in der Tram unsere Fahrkarte bekommen, der Fahrer winkt jedoch ab, einen Automaten gibt es auch nicht. So fahren wir die zwei Stationen über die Brücke zu unserer Bushaltestelle schwarz. Im Bus jedoch können wir dann auch keine Fahrkarte lösen, obwohl wir das am Morgen doch genau so gemacht haben. Der Busfahrer winkt nur ab und murmelt irgendetwas. Wir haken nach, bekommen aber kein Ticket. Inzwischen sind die Türen bereits geschlossen, und er ist angefahren. Uns jetzt auch wurscht. Als Alibi für eine Kontrolle behalten wir das abgezählte Kleingeld in der Hand. Wir haben keine Lust, jetzt wieder auszusteigen und einen Automaten zu suchen. So endet der Tag in Warschau also mit einer halbstündigen Busschwarzfahrt, für die wir natürlich üüüüberhaupt nichts können. Wir belassen es auch bei diesem einen Tag und machen uns auf den Weg nach Westen.

Kurz vor Abfahrt erfahren wir von Jenny, dass Dominique bereits ab Ende September in Lüneburg weilt, wo er sein Studium beginnt. Wir wollen dann erst in Süddeutschland sein, da ist er ja schon weg. So planen wir etwas um und fahren außer gen Westen nicht noch nach Süden, wo wir ursprünglich hin wollten, um später noch in Wien vorbeizuschauen, sondern streng westlich, um später Richtung Norden abzubiegen. Hinter Warschau wird die Maut nicht mehr über unser Kästchen abgezogen, sondern mit Ticket. Leider sehen wir keine viatoll-Stelle mehr, an der wir unser Mautkästchen abgeben könnten. Wie doof, jetzt bleiben wir nicht nur, wie letztes Jahr auf dem Guthaben sitzen, sondern auch noch auf der Leihgebühr. Woher soll man das aber auch wissen? Ärgerlich, aber nicht zu ändern. Unser letzter Platz im Westen Polen’s ist hübsch, aber so am A…. der Welt, dass wir dort nicht länger bleiben (wir wollen waschen etc.), sondern nach Deutschland weiterfahren. Ui, da ist aber viel Verkehr, das sind wir gar nicht mehr gewohnt. Der erste Platz, den wir bei Brandenburg ansteuern, ist sehr aufgeräumt. Mit uns kommen kurz vor Ende der Mittagspause noch drei weitere Paare an. Deshalb macht der Chef den Rundgang mit uns allen gemeinsam. Bei diesem Rundgang hat sich das Paar vor uns gleich einen Platz rausgesucht, leider auch die uns nachfolgenden. Das heißt, als wir von der Rezeption zum Platz fahren wollen, erfahren wir, dass dieser eine da von denen da belegt ist. Gut, wir nehmen einen der anderen beiden übrigen Plätze. Gesagt, getan, dann wieder vor zur Anmeldung und alles erledigen. Dann aber von der Anmeldung zum Platz laufend spricht uns eine der nach uns angekommenen Camperinnen an, wir hätten uns nun auf ihren Platz gestellt. Wir erklären, dass wir nur einen bestimmten Platz nicht nehmen sollten, von dem von uns nun belegten war nicht die Rede. Sie glotzt uns nur an und meint ‚unser Platz‘. Wir erklären nochmal, dass davon nicht die Rede war und wir nun da stehen… ‚Unser Platz‘, wir sind ratlos und zucken mit den Schultern. Die Tante macht ein griesgrämiges Gesicht und meint, auf ‚ihrem‘ Platz beharren zu müssen. Wir machen kehrt und melden uns in der Rezeption ab, weil wir null Bock haben, dieser Tussie die ganze Zeit über den Weg zu laufen. Der Chef ist verwirrt, versteht unsere Erklärung nicht so ganz. Wir haben keine Lust auf solche Stresser, wir gehen lieber. Verdutzt zurück bleiben die Dänin, ihr Mann und der Platzwart.
Jetzt haben wir die Karte, uns am Abend ein anderes Plätzchen zu suchen. Aber das gelingt gut, wir landen schließlich in Havelberg auf einem ordentlichen und nicht ganz so sortierten Platz gegenüber vom kleinen Städtchen. Wir stellen fest, dass unsere Entscheidung etwas Gutes hatte.

IMG_3115

Havelberg Dom

Außerdem freuen wir uns, dass wir nun an einem Ort gelandet sind, in dem wir vor Jahren auf unserer Radtour von München über Potsdam nach Hamburg übernachtet haben. Das gefällt uns. Wir bleiben einige Tage hier, besuchen den kleinen, aber netten Ort, schauen im Haus der Flüsse vorbei, das ganz toll über Flora und Fauna der Elbland-schaften erzählt, berichtet und Anschauliches darstellt. Die Bundesgartenschauorte besuchen wir nicht ausdrücklich, sondern schlendern nur daran vorbei. Da haben wir richtig Glück gehabt, dass wir noch einen Platz erwischt haben. Dieses Jahr ist nämlich hier oben, auf fünf Orte verteilt, einer davon Havelberg, die Bundesgartenschau. Entsprechend voll ist alles, vor allem natürlich am Wochenende. Das Wetter ist sehr gemischt, aber es reicht zum Wäschewaschen. Wir bestellen einen Akku für unser Wifi-Gerät. Das benötigt leider einige Tage länger als erwartet. Die Zwischenzeit nutzt Claudi zum Friseurbesuch und wir beide zum Cafebesuch bei der Wirtin, mit der wir uns bereits so gut unterhalten haben. Den geplanten Restaurantbesuch in der ‚Güldenen Pfanne‘, deren Chef Hippeli heißt, streichen wir. Von zwei Paaren hören wir im Café, dass es nicht gut war. Von der Chefin ebenso. Beim Vorbeilaufen am Vortag fiel uns bereits auf, dass der Chef oder wer auch immer, laut herumschreit, man hört ihn bis auf die gegenüber liegende Terrasse. Das macht keinen schönen Eindruck. Wir hätten es eigentlich lustig gefunden, bei einem Hippeli zu essen, aber die Vorzeichen waren nicht gut. Bei unserer Abreise hören wir dann von der Mitarbeiterin auf dem Campingplatz, die uns fragt, ob wir auch mal dort waren (unser Name sagt ihr was, weil sie den Laden ja kennt), dass es sehr gut dort sei. Nur leider sei der Chef super cholerisch, habe dadurch ständig wechselndes Personal oder auch zu wenig, so dass er besonders mittags alles alleine machen muss, Küche und Service. Das ist natürlich beknackt, liegt ja aber an ihm…. Wie dem auch sei, wir waren also nicht bei Hippelis essen, trotzdem erinnern wir uns mit Freude an den Bericht über die Güldene Pfanne, die uns ein lieber Freund bereits vor längerem geschickt hatte und wo wir nun zufällig nur fast gelandet sind.
Unser Akku ist inzwischen angekommen, war aber wider Erwarten doch nicht die Fehlerursache. Pech. Wir fahren weiter und zwar nach Magdeburg. Wie sagten doch die Berliner dieser Tage, als es um unser nächstes Ziel ging: jo, Machdeburch ….. hmmmm ….. iss halt och ….. ne Stadt …..! Ja, genau so ist es. Nicht aufdringlich schön, aber mit einigen Sehenswürdigkeiten wie dem Dom, der einen nicht mit Gold und Prunk und Krimskrams erschlägt und rückwärts raushaut, dem Hundertwasserhaus oder dem goldenen Magdeburger Reiter. Auch über weniger bekannte, aber interessante Kunstwerke stolpern wir bei unserem Stadtspaziergang. Und der Stellplatz an der Elbe ist ruhig und nicht weit von der Stadt entfernt, für 8.- EUR kann man dort bis zu drei Tage stehen. Prima.

Auf dem weiteren Weg gen Norden kommen wir in Salzwedel, wo der berühmte Baumkuchen herkommt, und in Lüchow vorbei, wo wir am Hallenbad stehen und morgens eine Runde schwimmen gehen können. Den Hundertwasser-Bahnhof in Uelzen wollen wir anschauen, der liegt quasi auf dem Weg. Wir wussten gar nicht, dass es einen Hundertwasser-Bahnhof gibt und sind recht begeistert. So schön kann also ein Bahnhof aussehen. Und hier bekommen wir dann zum ersten Mal mit, was wir seit vielen Wochen nur aus dem Fernsehen kennen. Eine große Anzahl von Flüchtlingen ist auf dem Bahnhof unterwegs, sie werden wohl von hier nun mit Bussen weiterbefördert in ihre Unterkünfte, so es welche gibt. Hätten wir die Wochen im Baltikum ohne Nachrichten verbracht, hätten wir nun schwer gestaunt, was hier los ist. Wir hätten es gar nicht verstanden. Wo kommen diese vielen Menschen her, was ist passiert? Das fühlt sich dann schon anders an als es in den Nachrichten ausschaut, Polizei, Helfer, die meisten mit Mundschutz und unzählige Menschen, viele mit Kindern, die auf dem Bahnhof umherirren.
Dann entscheiden wir uns noch für einen Abstecher nach Stade, wo gerade unsere Freunde Anne und Karle und Gaby in ihrem Feriendomizil zugegen sind. Das ist doch super, so sehen wir uns zur Abwechslung mal im Norden statt in Stuttgart. Auf dem Weg dorthin müssen wir, weil es die Stadt ja wirklich gibt, Halt in Buxtehude machen. Endlich waren wir mal dort, obwohl man dort nicht gewesen sein muss….dafür können wir morgens gleich nochmal baden gehen. Dann schließen sich 3 total gemütliche und entspannte Tage in Stade an. Wir quatschen, spazieren, kochen und essen, wunderbar. Einzig doof ist, dass Martin wohl vom Baden eine Gehörgangentzündung davon getragen hat. Freitags gehen wir noch schnell zum Arzt, es gibt Tröpfchen, dauert dann aber eine ganze Weile, bis Besserung eintritt. Nach einem Abstecher über Hamburg, wo wir Valeria, Dominique’s Freundin, treffen, die sich einen schönen Ausflugstag für uns ausgedacht hat, besuchen wir in Ahrensburg Martin’s frühere Kollegin Dani und Familie. Trotz des vielen Trubels mit den beiden Rackern und des bevorstehenden Urlaubs sitzen wir dort eineinhalb Tage auf der Pelle. Übernachtet wird allerdings, wie immer, im Trolli, den wir zwei Kilometer entfernt auf dem Parkplatz der Kita hinstellen (wohin wir wegen des 3,5 t-Begrenzungs-Verkehrszeichens an der Brücke und des 2,5 t-Zeichens für den Parkplatz gar nicht hätten kommen dürfen…). Am Morgen werden wir nicht von den an- und abreisenden Eltern und Betreuern geweckt. Nein, just heute werden die Container, neben denen wir stehen, geleert und das mit so einem Kranwerkzeug auf dem LKW, das nahe am Alkoven des Trolli vorbeischwingt, so dass wir mal ganz zügig aufstehen, falls da etwas schief geht. Wach sind wir ohnehin schon.
Und weiter geht die Freundes- und Familientour. Wir fahren nun nach Lüneburg, wo wir Dominique besuchen und einige Tage bzw. Abende miteinander verbringen. Tagsüber finden bereits die Einführungstage der Uni statt. Auch diese Zeit geht vorüber, und der Trolli kutschiert uns in die alte Heimat nach Süddeutschland. Unser erster Morgen auf dem Parkplatz in Mittelstadt bei Pliezhausen beginnt auch wieder mit Lärm, dafür scheinen wir ein Händchen zu haben. In aller Frühe kommt ein Schlepper mit Anhänger gefahren samt Bagger darauf. Der parkt doch direkt neben uns und lädt seinen Bagger ab, näher geht es nicht, obwohl genug Platz ist. Das ist uns sogar so unangenehm, dass wir etwas zurücksetzen. Auch weitere Übernachtungen schaffen wir genau dort, wo morgens um 6 der Müll geleert oder ein Klohäuschen ausgetauscht wird, unglaublich.

Unser Ausblick in Mittelstadt

Unser Ausblick in Mittelstadt

Wir gewöhnen uns daran. Dann gibt es ein ähnliches ‚Programm‘ wie sonst auch. Ärzte, Werkstatt, aber vor allem Familie, also Martin’s Mutter, Kinder und die nun ein halbes Jahr alte Carolin. Mit ihr müssen wir uns erst wieder eine gute Viertelstunde anfreunden, haben dann aber wieder so viel Spaß wie im Sommer. Auch Ute und Peter sehen wir einmal, fast sogar zweimal, weil die Arztbesuche bzw. nicht immer ganz kurzfristigen Termine uns etwas länger verweilen lassen als geplant. So sind wir auch noch, was wiederum schön ist, zu Désirée’s 30. Geburtstag in Stuttgart, der in ganz kleiner Runde bei Dési und Andi zu Hause gemütlich gefeiert wird. Schließlich schaffen wir es am letzten Oktobertag, uns vom Acker zu machen. Der Oktober war anstrengend, sehr viel hin und her, außerdem reichlich kühl und feucht. Pfui, ab in den Süden. Über Chalon-sur-Saône, Montignac und Bergerac stoßen wir vor. Beim Mittagswein verzieht Claudi ein wenig das Gesicht. Sie wollte unbedingt die lokale Berühmtheit, den weißen Montbazillac probieren, nicht wissend, dass der doch ein süßer ist 🙂 . Wahrscheinlich hat sie da in Martin Walker’s Krimis von Bruno, Chef de Police, nicht richtig aufgepasst und es ist ein Dessertwein… Wir gelangen weiter bis kurz vor die spanische Grenze bei Urrugne und freuen uns nun auf wärmere Tage und etwas andere Tagesabläufe mit Spaziergängen, Lesen, Umschauen, Wandern, gesünder kochen und und und….

Zum Schluss noch eine erfreuliche und lustige Nachricht: unser polnisches Viatoll-Gerät haben wir mit einem kurzen Anschreiben und dem Vertrag einfach mal nach Warschau geschickt und um Erstattung gebeten. Und siehe da, hier der daraus resultierende Schriftwechsel (Umformatierung wollte nicht so, daher alles am Stück…):
‚Poznań, den 26. Oktober 2015
Sehr geehrte Damen und Herren,
zur Beantwortung Ihrer Anzeige mit der Nummer 34342523, die wir von Ihnen am 21. Oktober 2015 bekommen haben, betreffend die Rückerstattung der Kaution für das viaBOX-Gerät mit der Nummer 01154712732 und des Restguthabens für den Vertrag mit der Nummer 695050, handelnd im Auftrag und zum Gunsten der Generaldirektorium für Bundesstraßen und Autobahnen („GDDKiA“), möchten wir Ihnen mitteilen, dass der Vertrag mit der Nummer 695050 am 21. Oktober 2015 geschlossen wurde.
Gemäß der Allgemeinen Nutzungsbedingungen des Prepaid-Kontos zur Bestätigung von Nutzungsbedingungen der gebührenpflichtigen Straßen und zu den Regeln und Bedingungen zur Gewährung des Zugangs zum viaBOX-Gerät erfolgen alle Rückzahlungen mit der gleichen Zahlungsmethode, mit der sie aufgenommen wurden. Die Rückerstattung wurde am 21. Oktober 2015 für Kaution im Betrag von 120 PLN und für Restguthabens im Betrag von 161,66 PLN, auf Ihre Karte mit der Endung *5571 vorgenommen. Wenn innerhalb von 14 Arbeitstagen das Geld nicht auf Ihre Karte ist, bitten wir Sie uns darüber zu benachrichtigen, um die Lage zu klären.
Falls Sie weitere Fragen hätten, rufen Sie bitte unsere Hotline an, unter der Nummer 800 101 101 (kostenlos für die Anrufe aus dem polnischen Festnetz) oder +48 22 521 10 10 (gebührenpflichtig für die Anrufe aus dem polnischen Mobilfunknetz, Festnetz und dem Ausland) oder besuchen Sie unsere Webseite www.viatoll.pl.
Mit freundlichen Grüssen,
Ihr viaTOLL Team
Niniejsza wiadomość zawiera informacje przeznaczone wyłącznie dla jej odbiorcy.
Jeżeli nie jest do Państwa adresowana prosimy ją zniszczyć i usunąć i/lub odesłać ją do nadawcy.
Nota obciążeniowa szybciej i łatwiej – podaj adres e-mail po zalogowaniu na stronie viatoll.pl i pożegnaj się z papierowymi rachunkami.
This message contains information intended to its recipient only.
If it is not addressed to you, please destroy and remove it and/or send it back to its sender.
Unsere Antwort:
Od:“Claudia Hippéli“ <claudia@hippeli-mail.de>
Do:“info@viatoll.pl“ <info@viatoll.pl>
DW:
Temat:Re: viaTOLL
Data otrzymania:2015-10-29 17:26:10
Sehr geehrte Damen und Herren,
vielen Dank für Ihre Mail und die umgehende Erledigung.
Das Geld ist bereits angekommen.
Danke und freundliche Grüße
Claudia Hippéli
Daraufhin wieder aus Polen diese herrliche Mail:
Poznań, den 31. Oktober 2015
Sehr geehrte Damen und Herren,
zur Beantwortung Ihrer Nachricht, die wir von Ihnen am 27. Oktober 2015 bekommen haben, handelnd im Auftrag und zum Gunsten der Generaldirektorium für Bundesstraßen und Autobahnen („GDDKiA“), möchten wir uns bei Ihnen für geschickte Informationen bedanken.
Falls Sie weitere Fragen hätten, rufen Sie bitte unsere Hotline an, unter der Nummer 800 101 101 (kostenlos für die Anrufe aus dem polnischen Festnetz) oder +48 22 521 10 10 (gebührenpflichtig für die Anrufe aus dem polnischen Mobilfunknetz, Festnetz und dem Ausland) oder besuchen Sie unsere Webseite www.viatoll.pl.
Mit freundlichen Grüssen,
Ihr viaTOLL Team

Niniejsza wiadomość zawiera informacje przeznaczone wyłącznie dla jej odbiorcy.
Jeżeli nie jest do Państwa adresowana prosimy ją zniszczyć i usunąć i/lub odesłać ją do nadawcy.Nota obciążeniowa szybciej i łatwiej – podaj adres e-mail po zalogowaniu na stronie viatoll.pl i pożegnaj się z papierowymi rachunkami.This message contains information intended to its recipient only.
If it is not addressed to you, please destroy and remove it and/or send it back to its sender.’Alles klar, oder? Haben sie doch super und schnell erledigt, unsere polnischen Freunde. Von wem sie diese bürokratischen Antworten wohl haben? Wer weiß…..jedenfalls haben wir uns köstlich amüsiert und gefreut!
Zu guter Letzt hier der Fotolink.