Quirlige Stadt, einsame Natur…

abführ

In der historischen Apotheke

Nun können wir die Spannung auflösen. Tallinn ist toll! Ja, so kann man es zusammenfassen. Es gibt zwar viele Touristen, was ja doch störend sein könnte, nicht jedoch hier. Die Stadt hat eine Ausstrahlung. Und die Tallinner bemühen sich durchweg um ihre Besucher, ob im Café, im Restaurant oder in der Touristeninformation. Sie sind freundlich und hilfsbereit, recht professionell. Sie vermarkten sich und ihre Stadt, ja, aber authentisch, sie lieben ihre Stadt. Leider regnet es am nächsten Tag wie angekündigt.

Wir beschließen, in die Stadt zu fahren und dort zu frühstücken. Bereits gestern haben wir ganz nahe bei unserer Ausstiegsbushaltestelle eine Art Bistro gesehen, das uns gefällt. Dort nehmen wir uns viel Zeit für diverse süße Leckereien, Kaffees, Espressos und Karten- sowie Reiseführerstudium. Wetterbesserung ist nicht in Aussicht, so machen wir uns auf den Weg in’s KUMU, das Kunstmuseum, berühmt-berüchtigt, auch wegen seiner Architektur. Wir brauchen länger als üblich, bis wir den richtigen Bus finden, schließlich klappt es. Wenige Besucher sind heute unterwegs. Im ersten Raum sieht Claudi einen Bildschirm, daneben einen Hörer an der Wand. Ah, interessant, was gibt es da zu hören, denkt sie. Keine Verbindung, komisch, denkt sie, bis eine andere Besucherin sie grinsend darauf hinweist, dass das das Security-Telefon sei. Ups, peinlich, ganz schnell wieder an die Wand gepappt, bevor jemand etwas merkt. Wir lachen uns kaputt. Fast so gut wie damals in der Staatsgalerie, als das Material eines großen Wandbildes so interessant aussah und Claudi unbedingt fühlen musste, was/wie das ist. Leider ging damals sogar der Alarm los.

kumu2 kumu1Die Ausstellung beherbergt alte (19. Jh.) und natürlich auch moderne Künstler. Wir arbeiten uns komplett durch. Wie immer, gefällt einem da nicht alles, aber es ist interessant, und wir sind zufrieden mit unserem Besuch. Den angebrochenen Tag verbringen wir noch mit Tram fahren nach irgendwo, also in irgendeinen Vorort, um dort auszusteigen, ein bisschen durch den großen Park dort zu spazieren und irgendwo wieder einzusteigen. Achso, ja, wir haben uns eine Dreitagesfahrkarte für Tallinn gekauft. Kostet inkl. Pfand 7.- EUR pro Person, das rechnet sich bei einem Einzelfahrpreis von 1,60 EUR schnell. Und, was wir so schön finden: einfach in das nächste Gefährt steigen und ein bisschen herumfahren. Ansonsten besuchen wir noch das Rotermannviertel. Einst war das ein heruntergekommenes Viertel mit alten Industriebauten, nur wenige Meter von der Altstadt entfernt. Daraus haben sie mit moderner, höchst abwechslungsreicher Architektur den Start für ein tolles Quartier gesetzt, richtig klasse, weil modern nicht immer Glas-Metall-Einheitslook sein muss. Noch wird dort viel gebaut, aber was wir jetzt bereits sehen, gefällt uns prima. Genau das, dieses Viertel auch im Zentrum der Stadt, spiegelt den Ruf Tallinn’s als historische und moderne Stadt. Auch den Domberg erklimmen wir noch und können zusammenfassen: Ein Besuch Tallinn’s ist absolut wertvoll, Architektur, alt und neu, Kneipenszene und freundliche Gastgeber.
Wir fahren ein kleines Stück, nur ca. 50 km weiter, gen Osten. Dort besuchen wir im Naturpark Lahemaa alte Herrenhäuser, mal leider morbide, mal sehr schön und aufwändig restauriert. Das kaputte klassizistische Herrenhaus (s. auch Bilder) liegt wie viele andere in einem herrlichen Park. Wir denken an Kreisau in Polen, wow, wenn man Geld und Willen hätte, könnte man hier auch ein schönes Begegnungs- oder Tagungszentrum schaffen, Haupthaus mit Verwaltung und Tagungsräumen, daneben Gästehaus, Restaurant etc., mittendrin der schöne Park mit großen, alten Bäumen und einer Wiese, kurze Entfernung zu Tallinn, also international gut erreichbar. Immerhin sind einige Dächer neu gedeckt, das verlangsamt den Verfall. Wer weiß, vielleicht wird hier doch noch irgendwann feste renoviert…
Auf dem weiteren Weg nehmen wir das alte Fischerdorf Altja mit, dessen historische Fischerhäuser idyllisch am Finnischen Meerbusen liegen, wollen danach frei übernachten, die Parkplätze, die wir sehen, eignen sich aber nicht. Der Camping, auf dem wir landen, liegt schön an der Ostsee, wir sind jetzt auf einer der hübschen Landzungen. Leider entpuppen sich Toiletten und Duschen als alte, mufflige, ungepflegte, weit unter früherem Schullandheimniveau sich befindende Einrichtungen, so dass wir, auch ob der Unfreundlichkeit der jungen Chefin, nach einer Stunde den Abflug machen. Zum Glück war sie so lustlos, dass sie auch die Bezahlung erst später regeln wollte. Wir landen dann auf einem schlichten, aber anständigen Camping wenige Kilometer weiter. Der Empfang ist erst am nächsten Tag besetzt, aber aus einem Briefkasten können wir uns Infomaterial und sogar den Wifi-Code für das dortige Internet holen. Morgens fragen wir dann nach der Busverbindung nach Käsmu (dort wollten wir ursprünglich bleiben), weil hier unsere Wanderung auf der Halbinsel startet. Den Tipp haben wir am Vortag im Naturparkzentrum erhalten. Diese nette, mittelalte Chefin sucht uns sofort die Verbindung hin und zurück heraus und notiert die Uhrzeiten auf ein Zettelchen, einwandfrei. Wie zur Zeit öfter, sind wir nicht wirklich früh dran, es ist bereits 10 Uhr durch, der nächste Bus geht um 10:30 Uhr, wir haben noch nicht gefrühstückt. Gut, wir sind hier im Baltikum auch eine Stunde weiter als Ihr zu Hause, daran haben wir uns noch nicht so recht gewöhnt. Nun gut, wir starten also erst um halb zwei. Der Bus bringt uns die 6 km für 0,65 EUR nach Käsmu, dort laufen wir los. Am Rande des Weges liegt der hübsche Friedhof des Ortes. Der Friedhofs’hausmeister‘ grüßt uns ausgesprochen freundlich, zieht dabei seine Kappe und verbeugt sich, freut sich, dass Martin Fotos macht, legt seine Hände zu einem freundschaftlichen Gruß zusammen und verbeugt sich nochmals. Sehr herzlich! DSC_6262Dann durchwandern wir einen wunderschönen Wald mit endlos vielen Preisel- und Heidelbeeren und Islandmoos. Oh, und am Wegesrand lachen uns Pfifferlinge an, die schneiden wir doch mal ab. Natürlich halten wir nun unterwegs etwas verstärkt Ausschau nach den leckeren Pilzen und siehe da, wir kommen schließlich auf 300 Gramm und so zu einem köstlichen Abendessen 🙂 . Vor allem Martin, unser Pfiffi-Schwein, hatte einen tollen Blick. Aus dem Wald heraus geht der Weg noch reichlich an der Küste entlang, die ganz typisch hier eine sandig-steinige und mit vielen Findlingen ausgestattete ist. Die skandinavischen Gletscher haben diese Findlinge vor 10.000 Jahren zurück gelassen. Außer an der Küste liegen sie in allen Größen auch im Wald und sogar in manchem Vorgarten herum. Nach 15 km steigen wir wieder in unseren Bus (wir haben Glück und warten nur zwanzig Minuten), aber der Busfahrer versteht uns nicht. Wir bekunden unser Ziel, welches auf jedem Fall auf seinem Weg liegt, weil in die andere Richtung kein weiterer Weg geht, da endet das Halbinselchen. Leider ist der gute Mann der erste Este, der kein Wort englisch spricht. Wir meinen schließlich zu verstehen, dass er nicht die Haltestelle am Camping anfährt, obwohl Vōsu sein Ziel ist, es aber vor der Abbiegung dorthin noch in andere Orte geht. Wurscht, er muss an der Kreuzung kurz vor dem Platz vorbeikommen, wir bestehen auf zwei Tickets und bleiben im Bus, er fährt los. An der Kreuzung bitten wir ihn zu halten, auch wenn das nicht vorgesehen ist. Das macht er und amüsiert sich köstlich über uns Touristen. So hatten wir alle unseren Spaß, und wir kommen wieder nach Hause. Wir sind müde, vor allem der Weg zwischen Wald und Küste mit kleinen Aufs und Abs und unzähligen Kurven hat uns geschlaucht. Pfiffis zubereiten und bald ins Bett. Oh, aber vorher noch Martin von einer Zecke befreien, die es sich unter der Brust gemütlich gemacht hat. Sie ist noch nicht richtig fest, also gegen die Uhr drehen, so erinnern wir uns, und raus damit, alles gut! Am kommenden Tag wollen wir, wenn auch ein paar Kilometer zurück, ins Kunstimuuseum (so heißt das estnisch, hübsch, gell) in Viinistu. Im Reiseführer steht, dass das Museum außerhalb der Saison nur Mittwoch bis Sonntag geöffnet hat. Es ist Dienstag, der 2. September, mit Schulbeginn am 1. endet hier die Saison, Mist! Das interessiert uns aber. Der frühere ABBA-Manager, Außenminister und Kunstsammler Jaan Mantitski hat hier in einer ehemaligen Fischfabrik die größte öffentlich zugängliche Privatsammlung estnischer Kunst geschaffen. Wir finden keine englischsprachige Seite über das Museum, telefonisch erreichen wir niemanden. Trotzdem ab dorthin. Wir haben Glück, das Museum hat geöffnet. Meine Güte, wie viel hat der Mann denn gesammelt. Das Museum, das von außen nicht groß ausschaut, wartet mit sehr, sehr vielen Bildern auf, deren Schaffenszeit sich vom Ende des 19. Jh. bis fast heute erstreckt. Auch das ein interessanter Abstecher. Schließlich schauen wir noch in Narva-Jõesuu am nordöstlichsten Zipfel Estalnd’s direkt an der russischen Grenze vorbei. Auch dieses Nest hat schon bessere Zeiten gesehen, als es noch Kurort für Russen bzw. Sowjets war. Jetzt eher uncharmant und heruntergekommen mit muffigen Restaurants und Cafés. Da und dort ein teures und schickes, neues Hotel. Vielleicht stimmt ja, was eine deutsche Tageszeitung im Zug der EU-Osterweiterung über Narva, den nächsten größeren Ort, einst schrieb, auch hier: hässlichste und verwahrlosteste Stadt Europa’s. Husch, sind wir wieder weg. Hier wird übrigens, wie im ganzen Umkreis, fast nur russisch gesprochen. Immerhin sind in Estland 25 % der Bevölkerung russischstämmig. Das hat seinen Ursprung vor allem in der sowohl nach dem ersten als auch besonders nach dem zweiten Weltkrieg verfolgten Politik Stalin’s. Viele Esten wurden in den Osten umgesiedelt bzw. gleich umgebracht, zeitgleich wurden Russen in diesen Gebieten angesiedelt, um die Gegend zu russifizieren.
narvaIn besagtem Narva schauen wir noch von außen die Hermannsfeste und ihr gegenüber liegendes russisches Pendant, die Feste Ivangorod an. Auch auf unserem Übernachtungplätzchen wird nur russisch gesprochen. Immerhin freut man sich über unser russisches Danke. Wir sind die einzigen Gäste, die Saison ist vorüber, alles wie ausgestorben. Und auch hier ist der ‚Campingplatz‘ nur ein Abfallprodukt des Hotels, wie sehr oft im Baltikum. Meist gibt es genug Platz, so dass man Strom, Toiletten und Duschen installieren kann und die Camper irgendwo auf der weitläufigen Hotelanlage stehen können.
Der weitere Weg – es wird Herbst, wir schlagen die Südrichtung ein – führt uns am größten estnischen See, dem Peipussee vorbei. Ab Verlassen der West-Ost-Tangente gen Süden wird es einsam, kaum mehr LKWs. Dafür viel Wald, ab und zu hat jemand ein Holzhäuschen vom Himmel in die Landschaft fallen lassen. Wir fühlen uns wie am Ende der Welt. Am See gibt es wieder, wenn auch wenig, Leben. Typisch sind hier die Verkaufsstände für geräucherten Fisch. Auch wir halten und kaufen ein. Immer noch wird russisch gesprochen, aber so ein Einkauf ist ja kein Hexenwerk, die gut aussehenden Kartoffeln und Zwiebeln wandern gleich mit. Den Abzweig zu einer sehenswerten Moorlandschaft lassen wir links, in unserem Fall genauer rechts, liegen, Regen hat eingesetzt, das bringt’s nicht. So verfahren wir auch mit Tartu, wir sind ohnehin noch voll von den vielen Eindrücken der letzten umtriebigen Tage. So laufen die Kilometer herunter und schwupp, sind wir wieder in Lettland. Das war zwar nicht geplant, hat sich aber so ergeben. Das letzte Stück zu unserem Platz ist eine plattgefahrene Erd-Schotterpiste. Zum Glück war der Regen nicht zu intensiv, sonst wären wir sicher ins Schlingern geraten. Auch so zieht es dem Trolli in der Kurve einmal den Popo weg.

Platz in Alūksne

Platz in Aluksne

Oh, ein hübsches Plätzchen am See von Alūksne/Marienburg. Keine Dusche, aber ein Klöchen und wunderbar gelegen. Der etwas deutsch sprechende, ältere Wirt begrüßt uns freundlich und bringt uns noch ein englisches Faltblatt über die Sehenswürdigkeiten des Ortes vorbei. Wir sagen ihm natürlich nicht, dass wir das eben auf deutsch in der Touristeninformation erhalten haben. Auch dort ein freundlicher und engagierter Mitarbeiter. Der liebe Chef, Guntis, fährt uns am nächsten Tag mit seinem alten Audi (sehr beliebt hier, es wimmelt nur so von diesen alten Audis in der ganzen Gegend) in den Ort. Auf dem Weg biegt er noch hier und da ab, um uns etwas zu zeigen und zu erzählen. Wunderbar. In der Stadt zeigt er uns noch, wo wir den Bus zurück finden, lädt uns dann an der Halbinsel, wo wir unseren Rundgang ohnehin beginnen wollten, aus. Bevor er sich von dannen macht, müssen wir aber noch seine Handynummer speichern und ausprobieren. Damit wir, wie er sagt, anrufen können, falls wir beim Bier versacken. Er holt uns dann ab. Ach, ist das köstlich! Trotz des eingekehrten Herbstes und gelegentlichen Regens haben wir bei unserem Spaziergang Glück. Es bleibt trocken. Erstaunlich, dieser touristisch nicht bekannte Ort hat sich viel Mühe gemacht, Insel und Halbinsel sehr gut herzurichten. Eine neue Fußgängerbrücke, ein neuer Aussichtsturm. Wir sind ganz erstaunt und erfreut, wie viel Mühe sie sich hier im letzten nordöstlichen Eckchen Lettland’s geben. Wir kommen zu Fuß zum Platz zurück, Guntis‘ Dienste waren nicht erforderlich. Leider ist es inzwischen zu kühl, um länger nachmittags oder gar abends draußen zu sitzen. Wie die Störche ziehen also auch wir weiter gen Süden. Weil trocken, besuchen wir nun ein Moor, es ist schön, der See ganz schwarz, allerdings nicht mehr die Jahreszeit für schöne Blüten. Unsere Straßen an diesem Tag sind ein wilder Flickenteppich, wie wir ihn aus Lettland schon kennen, wir schaukeln hin und her. Wir finden ein nettes Picknickplätzchen am See, machen noch einen Kaffee, weit und breit gibt es keine derartige Einkehr. Unterwegs sehen wir viele Friedhöfe, immer im Wald angelegt und sehr gepflegt. Auf den Wunsch eines einzelnen Herrn nehmen wir noch den Wallfahrtsort bzw. dessen Kirche in Aglona mit. Schön finden wir das nicht, aber immerhin wird es auch das Lourdes des Baltikum’s genannt, und rund um den 15. August pilgern Tausende hier her. Ein besonders sehenswertes Altgläubigendorf unweit von hier erweist sich nicht als solches. Derartige Gebäude und ähnliche konnten wir den ganzen schönen Fahrtag über sehen. Eines der Häuser wurde ganz frisch renoviert, der Rest ist reichlich desolat. Und der Nachbar gegenüber, der sein Grundstück mit diversen Schildern deutlich als ‚Privat‘ kennzeichnet, scheint den Museumsrummel, der in der Saison womöglich wirklich stattfindet, nicht zu mögen. Er beschallt mit zwei riesigen Lautsprechern die ganze Gegend mit seinem russischen Radiogedudel. Alles etwas skurril, wir latschen zurück zu unserem Parkplatz im Wald, wo wir auch die Nacht verbringen. Mucksmäuschenstill und krappenduster ist’s. Es regnet, auch am kommenden Tag. Unsere auf der Weiterfahrt geplanten ‚Besichtigungen‘, der Aussichtsturm auf eine schöne Schleife der Daugava sowie die Miniatur der Burg Daugavpils, beides nahe der Stadt Daugavpils, sind nicht zu betreten. Der Turm ist gerade neu gebaut und noch abgesperrt, schade, ebenso arbeiten sie einige Kilometer weiter an der Miniatur. Wir haben nicht einmal genug Platz, um zu wenden. Da müssen wir die Holzschranke samt Pflock aus dem Boden heben, um den Kreisel dahinter als Wendemöglichkeit nutzen zu können. Wieder merken wir: die Saison ist vorüber, da geht kaum mehr etwas. Dann nehmen wir noch die Zarenfeste in Daugavpils mit. Viel gibt es dort nicht zu sehen, ist wie eine kleine Stadt am Rande der Stadt. Aber wir sehen, dass schon einiges renoviert wurde und noch viel tun ist. Daraus könnte man ein tolles, großes Quartier machen, nur mit welchem Geld…
Und schon wieder sind wir gleich an der Grenze, natürlich der zu Litauen. Und schon wieder wird kurz vor oder nach der Grenze wieder fleißig Autobahn repariert. Ihr Zustand hier ist auch wirklich schlecht. Fünf lange, holprige, einspurige Abschnitte mit langen Rote-Ampel-Zeiten. Wir brauchen lange dafür, schaffen es aber noch nach Litauen, wo der Baustellenabschnitt endet. baustelleDie älteste Eiche Litauen’s, schon recht zureichegebeutelt, darf sich noch unseres Besuches rühmen. Der Weg dorthin ist prima geteert, allerdings eher kurvig und vor allem ähnlich einer Tal- und Bergfahrt, Donnerwetter. Nach der Mittagseinkehr ereilt uns nochmals einer dieser grässlichen Baustellenabschnitte. Trotzdem reicht uns die Zeit noch, um Europos centras, den Mittelpunkt Europa’s zu besuchen, der liegt nämlich hier in Litauen, unweit von der Hauptstadt Vilnius. Dort schlagen wir kurz später auf. Euch und uns sei nun eine Pause gegönnt. Für Unersättliche gibt es trotzdem wieder einige Bilder. Außerdem sind hör- und leselust wieder aktuallisiert…