Marrakech – Augen, Ohren, Nase: aufgepasst

Unser Campingplatz liegt einige Kilometer nördlich der Stadt, weshalb wir uns den ‚Luxus‘ gönnen und mit dem Taxi zum Riad fahren. Der Taxifahrer kennt das Riad nicht. Zum Glück haben wir unsere offline Karte auf dem iPhone dabei, wir zeigen ihm, wo das Riad liegt. Hmm, er kennt den Palais de Bahia, da liefert er uns ab, ob das in Ordnung sei? Ja, schon erst mal. Wir fahren los. Unsere Hoffnung, er möge uns dann dort nach unserer Karte näher an’s Riad heranfahren, zerschlägt sich. Wir werden bei den Taxifahrern rausgelassen, beschweren uns aber auch nicht, da es laut Karte nicht weit zum Riad ist. Aber jetzt stehen wir erst mal hier, auf einem kleinen Platz, auf dem richtig was los ist. Unzählige Mopeds brausen an uns vorbei.

Busse und Taxis halten hier, Mandarinenberge auf Eselwagen, Menschen, Lärm, Hupen, Radau, volle Kanne Stadt. Mit unserem iPhone bewegen wir uns vorwärts, die ersten zahlreichen Angebote für Tee, Gewürze oder Stadtführer ausschlagend. Nicht einfach hier, den Weg, den wir abbiegen müssen, sehen wir nicht. Rufe ‚Riad Riad‘ müssen an uns abprallen, da es hier einige Riads gibt und wir uns auf die nächste Abbiegung konzentrieren müssen, damit wir zum Ziel kommen. Und hier irgendwo soll das sein? Hmmm, erdige Gassen, dreckige Läden, Werkstätten, kann man sich kaum vorstellen. Aber es geht tapfer weiter, und um die nächste Ecke können wir so etwas wie einen ordentlichen Hauseingang erahnen. In kleinen Lettern steht tatsächlich Riad Noos Noos über der Tür. Prima, angekommen, es wird auch sofort geöffnet. Oh, schön, uns empfangt ein schönes altes und saniertes Haus, Sitzecken, eine Bibliothek, ein TV-Raum und alles in ungewöhnlicher Stille – ungewöhnlich bei dem Trubel, der uns bis vor wenigen Sekunden noch um die Ohren gerauscht ist. Bis wir Gisela und Frank abholen, erledigen wir mit dem französischen Chef den Papierkram. Dann geht’s einen anderen Weg zurück in das Gewusel, an die Ecke, an der der Taxifahrer Riadgäste ablädt (zwei Ecken näher als unser Rausschmiss). Mit jefe warten wir auf unsere Neumarokkaner. Dabei erfahren wir, das jefe nur Ersatzgastgeber ist. Die Eigentümer sind auf Trekkingtour und weiteren Ausflügen. Er und seine Frau hüten im Winter immer für drei Monate das Riad. Aaaahhhh, ja genau, das ist der Job, den wir auch wollen. Winter in Marokko, hat was. Ihr kennt ja die Überlegungen aus Figuig…aber nichts zu schwelgen, das Taxi kommt. Oh je, leider ist Gisela ganz schön angeschlagen, eine wüste Erkältung quält sie. Trotzdem gleich zackzack (jefe ist schnell zu Fuß) zurück zum Riad, nunmehr der dritte Weg, den wir heute dorthin gehen. Besser als keine Auswahl, sagen wir uns. Und lecker, wir laufen durch den Gewürzmarkt, um dessen Ecke wir wohnen. Viele, viele Düfte schleichen um und in die Nase. Wenn wir alle Angebote bis zur Haustür angenommen hätten, könnten wir wohl für Jahre würzen und Tee kochen.
Wir richten uns ein und lassen es gemütlich angehen. Unsere Zimmer sind ganz oben im dritten Stock und öffnen sich zur Dachterrasse, die wir gerade ganz alleine für uns haben. Die Sonne scheint uns dort auf den Pelz, die Störche, die ihr Nest im direkt nebenan stehenden Minarett haben, klappern eifrig. Wenn man noch ein paar Treppen weiter hoch auf die kleine Terrasse steigt, kann man sogar den schneebedeckten Hohen Atlas sehen, toll.
Am kommenden Tag erkunden wir unsere Umgebung, die aus Händlern, Parks, Gemüsewagen und sonstigen Läden besteht. Und Mopeds. Wir fragen uns, ob es eine Stadt mit höherer Mopeddichte gibt als Marrakech. Unglaublich, wie viele Mopeds hier mit welcher Besatzung und Ladung durch die Straßen und Gassen düsen. Ein Gehupe und Gebremse und Obachtgeben. Allerdings: wer bremst, hat verloren. Man muss sich an den Verkehr, ob zu Fuß oder per Fahrzeug anpassen, die Straße geschickt überqueren, nicht zu feige sein, ruhig mal drängeln und irgendwie ‚mitschwimmen‘. Die Zögerlichen haben wenig Chancen, an ihr Ziel zu gelangen. Faszinierend!
Durch die Gassen schlendernd bewegen wir uns Richtung Altstadt, an deren Südzipfel wir wohnen. Hinter jeder noch so kleinen Tür (meist verschließbare Eisentüren) verbirgt sich ein Lädchen. Tücher, Tee, Gläser, Kannen, Schuhe, Lederwaren, Antiquitäten, Schmuck und allerlei anderer Krimskrams. Wenn man jeder Aufforderung der Händler ’nur gucken, nix kaufen‘ folgen würde, hätte man zwar nix im Gepäck, würde aber für den Weg zum Hauptplatz, dem Jemâa el Fna, Stunden oder Tage benötigen. Doch wird man nie genötigt oder gar in den Laden gezogen, wie es andernorts gerne mal der Fall ist. Ein höfliches und irgendwann auch mal bestimmtes ‚Danke, nein‘ oder ‚haben wir schon‘ reicht meist aus. Oder auch ein Spässchen machen und über etwas plaudern. Sie unterhalten sich gerne, bringen ihr angelerntes Deutsch an, die Marokkaner und, was uns sehr auffällt, sie lachen gerne und herzlich. Natürlich ist das trotzdem gelegentlich etwas anstrengend, weil man nie ‚für sich‘ ist. Da wir schon einige Wochen hier sind und uns darauf eingestellt haben, schaffen wir das alles entspannt und lassen uns nicht nerven.

Wie üblich kaufen wir unser Obst und Nüsse an den Straßenständen. Weil der Händler nicht genug Wechselgeld hat, drückt er uns den ungefähren Gegenwert für 5 Dh (Dirham – ca. 0,45 €) in Form von einem Häufchen weiterer Mandeln in die Hand. Diese Stände, die meist aus dem vom Esel gezogenen Wagen bestehen, verkaufen bis spät in die Nacht ihre Produkte am Straßenrand. Unser Lieblingsesel- und -wagen ist der mit den Mandarinen.

Obwohl wir uns vorgenommen haben, gerade in Marrakech eher nichts zu kaufen, wird Claudi, inzwischen Teetrinkerin, im Souk am großen Platz schwach und ersteht ein kleines Teekännchen. Wie üblich ist da ohne Handeln nichts zu machen. Das gehört zum Verkauf und zum guten Ton. Ohne Gegenangebot kommt das Geschäft erst gar nicht in Gang. Das Kännchen soll 600 Dh kosten, klar, das ist zu viel, und nach wieder einmal längerem Hinundher und Abwinken durch Claudi und gar dem Versuch, ohne Teekännchen wieder zu gehen (sooo dringlich ist das nicht) einigen wir uns nach großem ‚oh je‘ und ‚oh nein‘ und ‚bist du hart‘ und ‚bist Du Berberin‘ und vielen weiteren Komplimenten auf 200 Dh.

Wir werden wohl nie erfahren, ob das ein guter Kauf war. Egal, das Kännchen gefällt uns, es ist zwar sehr klein, aber schwer, hält die Hitze gut und füllt zwei kleine Teegläser zweimal. Allerdings können wir so noch gar keinen Tee im Riad kochen. Den Wasserkocher, der an der Bar vor der Dachterrasse steht, dürfen wir nach Auskunft der unfreundlichen französischen Riad-Hüterin nicht benutzen. Sie räumt ihn sogar weg, weil sie uns nicht zu trauen scheint. Ist uns schnuppe, wir erstehen kurzerhand für 10 € einen kleinen Kocher im Elektrogeschäft. Nun können wir unabhängig jederzeit unseren Tee kochen und auch Gisela in den Genuss von Tee mit Minzkristall angereichert bringen. Vielleicht macht das den verschnupften Kopf etwas freier. Das ist kristallisierte Minze, von der bereits das kleinste mm große Stückchen in Warmwasser aufgelöst die Augen brennen lässt und kräftig durch die Nase zieht. Frank und Claudi wollten erst um die Ecke beim Gewürzhändler die Kristalle erstehen. Der junge Verkäufer preist all seine Gewürze an, lässt uns riechen, bis wir nichts mehr riechen, bis es schließlich um den Preis für die Minzkristalle geht. 1 Gramm kostet 15 Dh, das erscheint uns viel. Und das Tütchen hat der Kerl nun bereits mit 20 g gefüllt. So viel wollen wir nicht ausgeben und benötigen wir auch keinesfalls. Unserer mehrfachen Aufforderung, doch nur 5 Gramm abzufüllen, kommt er nur zögerlich nach. Jetzt kommt der Chef hinzu. Er reduziert auch lediglich auf 10 Gramm und will uns dann einen Pauschalpreis machen. Das ist immer noch deutlich zu teuer, und uns beschleicht das Gefühl, dass wir gerade mächtig beschissen werden sollen. Wir brechen die Verhandlung ab, geben das Präsent des Hauses (tönerne Hornhautraspel) zurück und verabschieden uns. Nun ist der junge Mann richtig stinkig, allerdings haben wir den Eindruck, dass nicht wir das Problem waren, sondern der sich einmischende Chef. Wahrscheinlich hat er dazu geraten, die Menge nicht auf unsere gewünschten 5 g zu reduzieren, um ein besseres Geschäft zu machen. Tja, so schaut halt auch mal der Händler in die Röhre, nicht immer nur der unbedarfte Tourist. Und tatsächlich haben wir die Kristalle anderweitig für 5 Dh/g erstanden.
Eine spaßige Angelegenheit wird auch der Versuch, lederne Hausschuhe (Schluppen, wie Gisela sie so schön nennt) für Martin’s Bruder Frank zu kaufen. Bei Schuhgröße 46 ist das für die hiesigen Händler eine echte Herausforderung. Der Händler im Souk hat diese Größe natürlich nicht im Laden vorrätig. Auch in seinem Lager wird er nicht fündig. Aber wir sollen warten, nur eine Minute. Jetzt werden alle Händlerkollegen in Bewegung gesetzt, in allen Schluppenlagern im großen Souk beim Jemâa el Fna wird ein großer Schuh für den großgewachsenen Mann gesucht. Tatsächlich taucht der Händler nach einigen Minuten mit einem passenden Paar auf, das dann aber leider schlecht sitzt. Aber herrlich, du musst nur sagen, was du willst, um ein Geschäft zu machen, die Burschen setzen Himmel und Hölle in Bewegung und bekommen auch irgendwie irgendetwas zustande.
Nach längerer Zeit im dunklen, weil überdachten, und mit der Zeit kühlen Souk sind wir gerne wieder an der Luft und in der Sonne. Auf dem Platz tummeln sich noch die Schlangenbeschwörer, die Hennafrauen (bieten Tattoos für Frauen an), die Orangensaftstände, andere Stände mit dressierten Affen, Tauben etc.
Mit Kultur haben wir in diesen Tagen nicht viel am Hut. Wir bevorzugen es, durch die Gassen zu schlendern, Angebote zu hören, abzulehnen, gelegentlich zumindest das eine oder andere auch anzuschauen. Wir nehmen die Geräusche und Gerüche auf. Wir lassen uns treiben, wir essen an Straßenständen und versäumen auch nicht, bei Sonne unsere Dachterrasse zu nutzen.
Wir probieren verschiedene Restaurants aus. Eines davon mit traditionell marokkanischer Küche, sehr teuer und den Preis nicht wert. Jede Straßentajine schmeckt locker genauso gut und kostet ein Viertel des hier verlangten Preises. Dafür aber ein anderes Restaurant mit moderner Küche und aufmerksamem Service und besonders kunstvoll gestalteten Nachtischen. Und Preis/Leistung ist absolut top und das mitten im Gassenzentrum Marrakech’s.
In der Mitte der Woche unternehmen wir mit Mietwagen einen Ausflug nach Essaouira an der Atlantikküste. Ein hübscher Ort, ganz anders als die uns bekannten Lehmbauten in rot-brauner Farbe. Essaouira scheint spanisch beeinflusst und erinnert an die weißen Dörfer Andalusiens, auch einige Cafés erinnern mit ihrer Ausstattung ans Spanische. Frank hat in unserem Riad in Marrakech auf einer Anrichte einen schönen, alten Lesestift entdeckt, der es ihm angetan hat. Ohnehin bringt er von seinen Reisen meist sehr besondere Erinnerungen mit nach Hause. So versuchen wir auch in Essaouira, solch einen Lesestift zu finden. Das gestaltet sich schwierig. Keiner der Antiquitätenhändler kann mit dieser Besonderheit aufwarten. Bis uns schließlich ein sehr umtriebiger, kleiner, dickbäuchiger, Dschellabah tragender Händler unter die Arme greift. Auch er hat keinen Lesestift, aber ob wir Zeit hätten, vielleicht könnten wir fündig werden. Und dann lotst er uns durch die Einkaufsgassen Essaouira’s zu diversen Händlern, die nicht nur den üblichen Krimskrams verkaufen, sondern auch Besonderes anbieten. Sicher ein schönes Bild, wie er da voranmarschiert mit seinen kurzen Beinen und kleinen Schritten und wir im Gänsemarsch hinterher…
Aber leider, leider bestaunen auch diese Händler immer nur mit großen Augen das Foto des Stifts, das wir bei uns haben, können aber nicht damit dienen. Trotzdem war das eine große und freundliche Hilfe, und der kleine Dicke watschelt zügig von dannen zurück in sein Lädchen. Zum Abschluss des Tages lösen wir unser Versprechen beim Fischverkäufer ein, der seinen Stand mit vielen anderen an der Uferpromenade betreibt und uns bereits beim Herweg zum Fischmenü verführen wollte.

Nun sind wir wie angekündigt da und verspeisen den frischen Frisch, nur gegrillt, Brot dazu, fertsch.

Die nächtliche Rückfahrt wird etwas unentspannt, da wir im Dunkeln fahren, die Straßenbeleuchtung schlecht ist oder nicht existiert und Mopeds und Radler ohne Licht unterwegs und oft erst sehr spät zu erkennen sind.
Dann kommt noch der Tag des Teppichkaufs von Gisela und Frank. Oh, wunderbar, das macht Spaß. Schon ein Genuss ist es, dem Verkäufer, der hervorragend Deutsch spricht, beim inszenierten Ausrollen der Teppiche zuzuschauen. Er nimmt den Teppich geradezu zärtlich in die Hand, betrachtet die Rolle, küsst sie und rollt ihn dann elegant und schwungvoll vor uns aus. Und da sind wirklich schöne Stücke dabei. Bald entpuppt sich ein sogenannter Berber-Picasso-Teppich als Favorit. Er hat im Gegensatz zu fast allen anderen keinen sichtbaren gewebten Abschluss, sondern das abwechslungsreiche Muster geht jeweils bis zum Rand. Und die, so der Verkäufer, optimistischen Farben in warmen Tönen leuchten toll. Und er weiß, wie man den Teppich noch schmackhafter macht, nämlich indem man ihn zu zweit quer hält und langsam wegläuft, die Farben werden intensiver, harmonischer und leuchten dem Betrachter entgegen. Aber das gute Stück ist doch recht teuer. Allerdings sind die ausgewiesenen Preise (ja, hier stehen Preise auf der Ware, tatsächlich) für die Kunden, die mit Führer vorbeikommen. Der Kunde ohne Führer, ohne Begleitung wie wir zahlt ’nur‘ die Hälfte. Natürlich beginnen aber auch bei diesem reduzierten Preis erst die Verhandlungen. Frank macht das toll, wägt ab, will mit Gisela noch nachdenken, vor allem, weil die beiden nicht sicher sind, ob der Flur, wo der Teppich liegen soll, auch breit genug ist. Wir bestärken die beiden hinsichtlich Breite und Schönheit des Teppichs. Trotzdem wird gezögert, Käufertaktik halt…, und als wir fest entschlossen gehen wollen, wird der Direktor gerufen, der bis eben noch unauffällig, aber mit großen Ohren um uns herum den Laden kehrte (?!?) und nun wohl entscheiden soll, ob der von Frank angebotene Preis festgezurrt werden kann. Hmmmm, hooooo, haaaaa, wie viel? Aha, also gut, Hand drauf, eingeschlagen, verkauft, zum – wie wir finden – akzeptablen Preis. Und ganz toll, der Teppich lässt sich so gut längs einmal falten und dann zusammenrollen, dass er als Paket das Maß einer Isomatte hat, passt sogar noch in den Koffer, fabelhaft. Auch wir sollen noch einen Teppich kaufen. Dass wir gerade keine Wohnstatt haben, ist kein Argument. In jedes Wohnmobil passt natürlich ein Teppich, so der Verkäufer. Das stimmt prinzipiell, es gibt auch entsprechend kleine Teppiche, aber wir wollen im Moment keinen. Außerdem hat uns auch nur der von Gisela und Frank gekaufte so richtig gut gefallen. Bei den kleinen ist kein so schönes Stück dabei. Also gehen wir gewollt leer aus 🙂
Am letzten Abend gehen wir endlich noch auf dem Jemâa el Fna essen. Das war die letzten Tage wegen des regnerischen und instabilen Wetters nicht möglich bzw. sinnvoll. Dort werden nach dem Tagwerk der Gaukler, Verkäufer und Künstler die Essenstände angerollt. Der ganze Platz ist ein Gemisch aus Düften, Lärm, Kundenwerbung und rauchenden Grills. Die Burschen, die um Gäste werben, sind phantasievoll und versuchen mit guten Worten, Lächeln und allerlei Geschick, an ihren Stand zu lotsen, an dem Meerestier, Huhn, Rind, Lamm, Gemüse und allerlei andere Beilagen feilgeboten werden. Es ist eine Erlebnis, auf dem Platz zu essen und beste Unterhaltung. Das Essen selbst ist aber nicht sehr gut und eher langweilig. Vielleicht waren wir am falschen Stand. Eine Chance bekommt die Restauration dort beim nächsten Marrakech-Besuch noch, aber ansonsten kann man anderweitig besser essen. Und vielleicht hätten wir doch an den Stand sollen, der uns vor Tagen mit dem Hinweis umwarb: 2 Jahre Garantie gegen Durchfall.
Ja, und dann ist unsere Marrakech-Woche auch vorbei. Wir könnten noch diese oder jene Geschichte erzählen, aber es gibt Erlebnisse, Eindrücke, Gerüche, Stimmungen, die man schwer in Worte fassen kann. Fazit: es hat uns sehr gut gefallen, Marrakech platzt geradezu vor Leben und Erleben, aber auch dem Mopedgestank. Trotzdem steht natürlich zu befürchten, dass wir wiederkommen.
Am Samstagvormittag trennen wir uns bei den Taxen, Gisela und Frank fliegen zurück, wir freuen uns auf unser Zuhause im Trolli nördlich der Stadt. Und unsere nächste Verabredung wartet. Aber dazu später mehr, erst wieder Bilder für Euch. Heute hierzu ein Hinweis: wir hatten nicht immer Lust und Laune, den Foto mitzuschleppen. Die Ausbeute ist für eine Stadt wie Marrakech eher mager. Aber oft ist es schwierig und unangebracht, auch noch so tolle Motive, vor allem Menschen, abzulichten. Und manchmal möchte man ja auch einfach nur direkt mit dem Auge aufnehmen und nicht durch die künstliche Linse schauen müssen… 

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