Nach 3.700 km Ukraine…

Henitschesk Asowsches Meer

Henitschesk Asowsches Meer

In Henitschesk also faulenzen wir einen Tag. Leider ist das Meer viel langweiliger als in Berdjansk und der Sand nicht so wie dort, viele klitzekleine Muscheln. Es ist sandiger und mindestens genauso windig, schon das Handtuch hinzulegen, ist eine Kunst. Wenn es dann liegt und man selbst auch, ist alles voll Sand. Wir begnügen uns mit einem Gang ins Meer. Es geht flach hinein und dauert ewig, bis man nicht mehr stehen kann. Aber prima ist, dass Martin tatsächlich eine Steckdose entdeckt. Er sieht, wie der eine von zwei Nachbarn am nächsten Tag sein Kabel aufwickelt. Kabel = Steckdose.

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Herzlichkeit und Krieg – so nah beieinander

Motiv im DetailDann fahren wir nochmal so richtig über Land. Erst einen Teil der vorgestrigen Strecke (zum Glück der bessere dieser Route) zurück, dann ab nach Osten Richtung Petrykiwka, ausgeschildert als Provinzstraße, die sich alles in allem besser als die vorige Hauptstraße fährt. Weites Land, ab und zu kleine Dörfer, Ziegen, Pilzverkäufer am Straßenrand. Offenbar geben die Wälder unendlich viele Pilze her, Berge davon haben die Sammler aufgehäuft. Auch Gemüse, vor allem riesengroße Paprika, gibt es in Mengen. Ach, und Wassermelonen, Wassermelonen, Wassermelonen. 

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Endgültig keine Touristen mehr…

bessarab-IMG_5371Bei einer unserer Stadterkundungen schlendern wir durch ein schönes Wohngebiet mit alten, herrschaftlichen Häusern am Hügel. Wieder unten in der Stadt besuchen wir den bessarabischen Platz mit der Markthalle. Obst, Gemüse, Nüsse, alles türmt sich an den Ständen, die Marktfrauen preisen ihre Ware an. Sieht fantastisch aus.
Nahe dem Zentrum halten wir an Schaufenstern, in denen Martin interessante Karikaturen entdeckt. Wo sind wir? Ein Blick auf die Lettern oben über dem Eingang sagt uns, dass das die ukrainische Pressagentur ist.

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